Landesfischereiverband Südwürttemberg-Hohenzollern e.V.

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Start Neuigkeiten Die Ausbildung unserer Gewässerwarte wurde weiter ausgebaut!

Die Ausbildung unserer Gewässerwarte wurde weiter ausgebaut!

Diese Praxis-Fortbildung wurde aufgrund der hohen Nachfrage zum Thema „Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung von Fischkrankheiten und Fischseuchen durch Desinfektion von Transportbehälter und Arbeitsgeräten“ infolge der aufkommenden Fischseuche KHV ins Leben gerufen.
Am 27 Juni fand der erste Workshop für Gewässerwarte statt.
Das Seminar fand beim Vereinsheim des Fischervereins Rissegg e.V. in Biberach an der Riss statt. Das Wetter spielte an diesem Tag zwar so manchen Streich, aber gestandene Gewässerwarte haben ja viel Erfahrung mit dem Element Wasser.

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Den Praxisteil 1 zum Thema „ Verbesserung von Gewässerstrukturen an Fließ- und Stillgewässern“ übernahm unser Landesgewässerwart Dr. Maier anhand von im Bau befindlichen Maßnahmen auf dem Vereinsgelände.


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Beim Praxisteil 2 und 3 war der örtliche Vereinsvorstand Willi Seitz in seinem Element. Zur biologischen Gewässeruntersuchung wurden alle gängigen Geräte vorgestellt vom Pfahlkratzer bis hin zum Planktonnetz. Wie sie auf den Fotos sehen, wurden Transportbehälter, Netze und Reusen, welche zur Fischbestandserfassung/Bestandsregulierung eingesetzt werden, vorgestellt. Eine Belustigung für die Teilnehmer, war die Demonstration eines mittelgroßen Wurfnetzes.


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Besonderes Interesse fand der Praxisteil 4 „Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung von Fischkrankheiten und Fischseuchen durch Desinfektion von Transportbehälter und Arbeitsgeräten. Herr Dr. Hornauer von der Task Force „Seuchenbekämpfung in Baden-Württemberg“ war eigens zu dieser Fortbildung vom Regierungspräsidium Tübingen mit kompletter Ausrüstung nach Biberach-Rissegg gekommen. Dabei fanden die vorgestellten Desinfektionsmittel und deren Ausbringungsgeräte allerhöchste Aufmerksamkeit. Herr Dr. Hornauer betonte dabei mehrfach, dass ihm insbesondere die Sensibilisierung der Angler und Gewässerbewirtschafter unserer Vereine zum Thema Vorbeugung am Herzen liege, da Vorbeugen besser als Heilen sei. Es solle zur Selbstverständlichkeit gehören, dass Arbeitsstiefel und Kescher, sowie Netze und Transportbehälter regelmäßig desinfiziert würde.
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Eine besondere Attraktion war die Einweisung unserer Geschäftsstellensekretärin Frau Nowak im Umgang mit dem Kompaktlabor.
An der Stelle darf ich mich als Verantwortlicher für die verbandliche Ausbildung nochmals bei Herrn Dr. Hornauer für seine brilliante Überzeugungsarbeit bedanken.

Zum Lehrgangsende wünschten sich alle Teilnehmer, dass mindestens in zwei Jahren wieder ein solcher Seminarpraxistag/workshop stattfinden solle.

Bericht vom Seminarbeauftragten und Schatzmeister Willi Seitz
Bilder von Wolfgang Groth